Vorbemerkung

Nach aktuellem Stand werde wir ab dem 10. Mai wieder öffentliche Gottesdienste feiern; die konkreten Zeiten und Orte und die zu beachtenden Vorgaben werden wir rechtzeitig kommunizieren. Daher ist dies voraussichtlich der letzte Vorschlag für eine Hausliturgie.

Die Impulse nach den Lesungen sind dazu gedacht, das Gespräch zu zweit, zu dritt, in der Familie, auch das Zwiegespräch mit sich selber und mit Gott anzuregen. Vielleicht sind Ihnen die gebotenen Impulse zu viel für Ihren Gottesdienst zuhause; dann greifen Sie zwei, drei, vielleicht vier Impulse heraus. Anderes kann Sie die Woche über begleiten.

Die Osterkerzen der Pfarreien Rödental und Neustadt werden wir beim ersten öffentlichen Gottesdienst entzünden. Wir haben sie bewusst nicht in einer geschlossenen Osternacht entzündet, weil es eben die Kerzen der Pfarreien sind.

Vorbereitung

Schaffen Sie eine ruhig Atmosphäre. Legen Sie das Gotteslob bereit, ggf. eine Bibel, wenn möglich den eigenen „Schott“.

Stelle Sie eine Kerze – sinnvollerweise jene, die Sie am Ostersonntag selbst gesegnet und entzündet haben – in die Mitte eines Tisches, setzten Sie sich um den Tisch herum und zünden Sie die Kerze an.

Eröffnung

Im Namen des + Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Vierter Sonntag der Osterzeit: Der Sonntag vom „Guten Hirten“.

Die älteste (symbolische) Darstellung Jesu ist die eines Hirten mit Schaf: Jesus Christus ist der Gute Hirte schlechthin, durch welchen Gott sein Volk neu zusammensammelt, zusammenhält und hütet.

Schon im Alten Testament begegnet an vielen Orten des Bild vom Hirten. Den meisten dürfte sofort Ps 23 einfallen.

Erinnert sei aber auch an den „Gottesstab“, den Mose während des Exodus dabei hat. Mit ihm kann er nicht nur vor dem Pharao mächtig auftreten, sondern auch das Meer spalten und das Wasser aus dem Felsen fließen lassen. Dieser Gottesstab war einmal sein, des Mose, Hirtenstab, den er – als Hirte! – beim Weiden der Schafe seines Schwiegervaters dabei hatte, als Gott ihm im brennend-nichtverbrennenden Dornbusch erschien; und dabei wurde nicht nur Mose für Gott und sein Volk in Dienst genommen, sondern wurde auch dieser Hirtenstab des Mose zum Hirtenstab Gottes.
Das sind die wunderbaren, theologisch hochgeladenen Details, die man aber nur erkennen kann, wenn man die Bibel nicht nur punktuell, steinbruchartig liest, sondern in sie und ihre ganz eigene Rede von Gott – die ganz anders ist als etwa jene der Dogmatik oder des Kirchenrechts – eintaucht.

Doch auch Ez 34 ist eine wichtige Stelle: Gott kündigt sich selbst als Guten Hirten an bzw. einen von ihm gesandten Hirten in Erinnerung an König David, den Gott einstvom Hirtenfeld weg zum König berufen hat; damit verdeutlicht die Bibel auch das Idealbild jeder „Herrschaft“: Hirte sein, sich um seine Herde kümmern, für Ausgleich sorgen; Feinde abwehren – Ez 34 beschreibt dieses Ideal genauso gut wie Ps 23.

Es ist sehr bezeichnend, wie die Erzählung von der Brotvermehrung in Mk 6,30-44 mit den Motiven aus Ps 23 spielt, aber auch Ez 34,5 zitierend aufgreift: die vielen Menschen sind „wie Schafe, die keinen Hirten haben“. Jesus lehrt sie: „er führt sie auf Pfaden der Gerechtigkeit“ (Ps 23,2); er lässt die Menschen sich ins grüne Gras setzen (wobei zu bedenken ist, dass man gerade am Ufer des Sees ist!): „er lässt“ die Menschen „lagern auf grünen Auen“, am „Ruheplatz am Wasser“ (Ps 23,2). Und er speist sie: er „deckt den Tisch“ (Ps 23,5). Wenn man dann noch beachtet, dass unmittelbar vor dem Mahl Jesu von Herodes die Rede war, der Johannes den Täufer hat hinrichten lassen, dann kann man auch ergänzen: „vor den Augen meiner Feinde“. Ferner kann der „übervolle Becher“ (Ps 23,6) durchaus auf die vielen übrigen Brotstücke bezogen werden.

Hier wird erzählerisch die feste Überzeugung der frühen Christen deutlich, dass in Jesus Christus tatsächlich der verheißene Gute Hirte Gottes gekommen ist. Daran dürfen sich die Gläubigen zu allen Zeiten festmachen: „Du bist bei mir, dein Stock und dein Stab, sie trösten mich.“ (Ps 23,4) – Genau das hat der Evangelist Markus nicht zuletzt in den Überfahrtszenen Mk 4,35-41 („Sturm auf dem See“) und Mk 6,45-52 („Offenbarung des Gottessohnes auf dem Wasser“) bebildert.

So stellen wir uns ganz bewusst in die Gegenwart Jesu Christi und huldigem ihm im Kyrie:

  • Herr Jesus Christus, du bist unser Guter Hirt.
    Herr, erbarme dich. – Herr, erbarme dich.
  • Du bist für uns gestorben und auferstanden.
    Christus, erbarme dich. – Christus, erbarme dich.
  • Dein Stock und dein Stab geben uns Zuversicht.
    Herr, erbarme dich. – Herr, erbarme dich.

Der Herr erbarme sich unser, er schenke uns Anteil an seinem Sieg über Sünde und Tod und führe uns zum ewigen Leben. Amen.

Lied

GL 171: „Preis und Ehre, Gott dem Herren“

Steffi und Tom Vetter begleiten aus St. Hedwig
Gebet

Lasset uns beten!

Allmächtiger, ewiger Gott,
dein Sohn ist der Kirche siegreich vorausgegangen als der Gute Hirt.
Geleite auch die Herde,
für die er sein Leben dahingab,
aus aller Not zur ewigen Freude.
Darum bitten wir durch ihn,
Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
Amen.

Begegnung mit dem Wort des lebendigen Gottes

Sie können die Schriftworte des Tages aus der Bibel oder dem eigenen Schott vorlesen. Sie können aber auch auf den „Schott“ online zurückgreifen. Dort finden Sie alle Texte des Tages.

Lesung aus der Apostelgeschichte: Apg 2,14a.36-41
Impulse
  • Wieder ein Abschnitt aus der Pfingstpredigt des Petrus: Ostern und Pfingsten gehören wesenhaft zusammen, sind letztlich ein einziges Ereignis.
  • „Gott hat ihn zum Herrn und Christus gemacht, diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt.“
    • Das ist – für sich alleine genommen – eine schwere Schuldzuweisung, die in der Geschichte immer wieder herangezogen wurde, um Juden bis auf den Tod zu verfolgen: „Gottesmörder“ hat man sie genannt.
    • Doch der weitere Fortgang in der Pfingstpredigt des Petrus ist dann gerade nicht die Anklage und das Todesurteil, sondern der Ruf zur Umkehr und das Angebot der Taufe: „An diesem Tag wurden ihrer Gemeinschaft etwa dreitausend Menschen hinzugefügt.“
    • Schon jener Abschnitt aus der Pfingstpredigt, der am letzten Sonntag gelesen wurde (Jesus „nach Gottes beschlossenem Willen und Vorauswissen hingegeben“!) verbietet es, hier eine Verfolgung und Mord inspirierende und legitimierende Generalverurteilung Israels zu sehen.
    • Ja ganz im Gegenteil, man muss sich an das Ende des Buches Genesis erinnert fühlen, als Josef sich seinen Brüdern offenbart und dabei spricht: „Jetzt aber schmerze es euch nicht und brenne nicht in euren Augen, weil ihr mich hierher [= nach Ägypten] verkauft habt. Denn um Leben zu erhalten, hat mich Gott vor euch hergeschickt. … Gott aber hat mich vor euch hergeschickt, um euch im Land einen Rest zu erhalten und euch für eine große Rettungstat am Leben zu lassen. Also nicht ihr habt mich hierher geschickt, sondern Gott.“ (Gen 45,5.7-8) Und weiter: „Ihr habt Böses gegen mich im Sinne gehabt, Gott aber hatte dabei Gutes im Sinn, um zu erreichen, was heute geschieht: viel Volk am Leben zu erhalten.“ (Gen 50,20).
    • Hier wird ein Gott des Lebens gepriesen, der nicht nur menschliche Schuld wieder gerade biegen kann, sondern der sich menschlicher Schuld bedienen kann, um Heil und Leben zu schaffen!: „Ihr habt Böses im Sinne gehabt, Gott aber hatte dabei Gutes im Sinn: viel Volk am Leben zu erhalten.“ – Diesen Satz muss man meditieren, in seiner ganzen Paradoxie wirken lassen, um die Größe Gottes und seines unbedingten Willens zum Heil zu erahnen.
    • Und natürlich zeigt sich auch hier wieder, dass den frühen Christen das Alte Testament eine grundlegende Hilfe war, das Christusereignis und die Rollen der dabei Beteiligten zu deuten. Gerade die Josefserzählung der Genesis wurde hier wichtig. –
    • Wie halte ich, halten wir es mit dem Alten Testament? Lese ich, lesen wir auch darin?
    • Oftmals ist der Blick auf das Alte Testament verstellt, weil man nur an „Regeln und Gesetze, Mord und Totschlag“ denkt – aber etwa die Sozialgesetzgebung der Bücher Exodus bis Deuteronomium ist in vielem unserer „modernen“ Sozialgesetzgebung überlegen: regelmäßiger(!) Schuldenerlass!, kein Zins! Armut als Übel, das nicht existieren sollte! – Viele Worte Jesu haben hier ihr Vorbild!
    • Man lese nur mal Dtn 14,28: „In jedem dritten Jahr sollst du den ganzen Zehnten deiner Jahresernte … abliefern und einlagern und … die Fremden, die Waisen und Witwen [= die Armen] … können kommen, essen und satt werden, damit der Herr, dein Gott, dich stets segnet bei der Arbeit, die deine Hände tun.“ – „Satt werden“, da geht es nicht nur um ein paar kleine Almosen!
    • Wie viel anders sind doch die Säulen unserer ach so christlichen Gesellschaft! – Und es leiden Menschen darunter!
  • „Lasst euch retten aus diesem verdorbenen Geschlecht!“
    • Was ist in unserer Gesellschaft ‚verdorben‘? Wo bin ich, sind wir selbst Teil des ‚verdorbenen Geschlechtes‘ unserer Tage? Freiwillig? Aus (gesellschaftlichen) Zwängen?
    • Die Bibel malt an verschiedenen Stellen Visionen einer Welt, wie sie eigentlich sein sollte.
      Was stelle ich mir, stellen wir uns unter einer ‚idealen‘ Welt vor? Was könnten wir, könnte ich konkret tun – wenigstens in meinem eigenen Umfeld –, damit das nicht nur Utopie ist/bleibt.
Lied

GL 395, Strophen 1 bis 3: „Den Herren will ich loben“

Steffi und Tom Vetter begleiten aus St. Hedwig
Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Petrus: 1 Petr 2,20b-25
Impulse
  • „Er [= Jesus] überließ seine Sache dem gerechten Richter [= Gott]“
    • „Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!“ – das kennen wir aus der Bergpredigt (Mt 7,1)
    • Wie gelingt mir/uns dies? Wo bin ich, sind wir an Grenzen gestoßen?
    • Der Gedanke an Gottes Gericht – manchem macht er Angst; ist er aber nicht auch Evangelium, gerade für jene, die jetzt von anderen unterdrückt, misshandelt, missbraucht werden, die anderen Menschen egal sind?: „Selig, ihr Armen, denn euch gehört das Reich Gottes!“ (Lk 6,20)
  • „Durch seine Wunden seid ihr geheilt. Denn ihr hattet euch verirrt wie Schafe.“
    • Hier wird das Vierte Lied vom Gottesknecht (→ Karfreitag!) angespielt: „Durch seine Wunden sind wir geheilt. Wir hatten uns alle verirrt wie Schafe, jeder ging für sich seinen Weg.“ (Jes 53,5-6) Das Gleichnis vom verlorenen Schaf beruht auf genau diesem Gedanken!
    • Auch wieder ein Beleg, wie wichtig das Alte Testament für die frühen Christen war, um das Christusereignis zu deuten; und wie selbstverständlich das einfließt.
  • „Jetzt aber habt ihr euch hingewandt zum Hirten und Hüter eurer Seelen.“
    • Das Motiv vom Guten Hirten ist bereits in Jes 53,6 angelegt und wird hier auf Jesus übertragen.
    • Deutlich auch wieder durch den ganze Kontext, dass Jesus besonders durch seinen Tod am Kreuz der Guten Hirte ist: „Der gute Hirte gibt sein Leben für die Schafe“ (Joh 10,11).
    • „Hüter“: im Griechischen steht hier „Episkopos“, das gleiche Wort, wie „Bischof“ (was in der alten Einheitsübersetzung auch noch entsprechend übersetzt wurde): Der Bischofsstab ist ein Hirtenstab und macht schon durch seine Form darauf aufmerksam, wozu der Bischof gesandt ist:
      • Oben die Krümmung: Damit kann man Schafe, die sich gerade davon machen, zurückholen.
        Der Bischof hat also die Aufgabe, die „Herde“ zusammenzuhalten, den Einheitsdienst zu vollziehen.
      • Unter der Krümmung eine Verdickung: Damit kann man auf Feinde („Wölfe“), die besonders hartnäckig sind, schlagen.
        Unten ist der Stab (zumindest der echte Hirtenstab) spitz: damit kann man Feinde abwehren.
        Der Bischof hat die Aufgabe, alles Schädliche von seiner „Herde“ abzuwehren.
    • Gibt es Menschen, die sich mir/uns gegenüber als „Hirten“ im beschriebenen Sinne erwiesen haben?
    • Habe ich/haben wir uns schon mal als „Hirten“ erlebt gegenüber Mitmenschen?
    • Wo sehe ich, sehen wir Chancen, aber auch Grenzen, Strukturen von „Hierarchie“ gemäß des Hirten-Ideals zu gestalten?
Lied

GL 366, Strophen 1 bis 3: „Jesus Christus, guter Hirte“

Steffi und Tom Vetter begleiten aus St. Hedwig
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes: Joh 10,1-10
Impulse
  • „Wer in den Schafstall nicht durch die Tür hineingeht, sondern anderswo einsteigt, der ist ein Dieb und ein Räuber.“
    • Das ist natürlich aus der Erfahrung genommen.
    • Ein großes Problem sind aber auch jene, die sich als „Hirten“ – übertragen: Menschen, die es gut mit uns meinen – tarnen, entsprechend den „offiziellen Eingang“ nutzen, sich aber dann als „Wölfe“ erweisen.
      Auch das eine Erfahrung, die Menschen leider immer wieder machen müssen.
      Auch Corona benutzt „offizielle Türen“ der Körperzellen …
  • Der Hirte „ruft die Schafe … einzeln beim Namen“; „sie kennen seine Stimme“. – „Einem Fremden werden sie nicht folgen …, weil sie die Stimme des Fremden nicht kennen.“
    • Da ist eine Vertrautheit zwischen Hirt und Herde die Rede.
    • Wenn man von irdischen Hirten – im wörtlichen wie im übertragenen Sinne – spricht, limitiert das die Größe der „Herde“, weil sonst keine Vertrautheit mehr möglich ist.
    • Mit wie vielen Menschen bin ich, sind wir „vertraut“?
    • Mit wie vielen Gläubigen aus meiner Gemeinde habe ich (relativ) „vertrauten Umgang“ – sind das nicht etwa die 50, 100, von denen in der Brotvermehrung bei Markus die Rede ist …?!
    • Wäre das nicht auch ein Impuls, über Möglichkeiten und Grenzen unserer jetzigen Gemeindestruktur nachzudenken? manches neu zu denken? – Statt nur auf die größeren Strukturen („Seelsorgebereich, Dekanat, Bistum …“) zu schauen, auch mal Substrukturen zu überlegen, in denen „vertrauter(er) Umgang“ möglich wäre? Läge darin nicht auch eine Chance für wirklich menschen-nahe Seelsorge?
  • „Ich bin die Tür“ – sagt Jesus.
    • Da kommt wieder das „durch Christus“ ins Spiel, das schon am letzten Sonntag bedacht wurde.
    • Da kann man auch an die Sakramente denken, in denen Christus selbst als der eigentliche Sakramentenspender wirkt und Türen öffnet: in die Gemeinschaft mit Gott und der Gläubigen untereinander, in die Mahlgemeinschaft des (voraus gefeierten und dann ewigen) himmlischen Hochzeitsmahles, in die in Versöhnung …
    • Da dürfen wir aber auch an Menschen denken, die uns Türen geöffnet haben oder denen wir Türen öffnen.
    • Wer kommt mir, kommt uns da in den Sinn?
    • Wo wurden mir/uns Türen nicht geöffnet oder zugeschmissen? Wo habe ich, haben wir Türen geschlossen gehalten oder gar zugeschmissen?
  • „Ich bin gekommen, dass sie das Leben haben und es in Fülle haben.“
    • Leben in Fülle – was stelle ich mir, stellen wir uns darunter eigentlich vor?
    • „Fülle“ ist – bezogen auf das Leben auf der Erde – ein relativer Begriff, je nachdem, ob man schon „alles hat“, oder ob man in Armut lebt und daher schon wenig sehr viel ist. Heißt dann „Leben in Fülle“ nicht auch, dass man aus der eigenen Fülle abgibt an Menschen, die weniger „in Fülle“ leben?
    • Gibt es dann nicht auch eine „Fülle“, die „zu viel“ ist, weil sie von wirklich wichtigen Dingen im Leben ablenkt, ja blind für „wahres Leben“ macht?
  • „Leben in Fülle“
    • Der Evangelist selber schaut hier nicht zuletzt auf das ewige Leben bei Gott, das uns Christus in seinem Tod und seiner Auferstehung geöffnet hat – als Tür zum wahren, ewigen Leben.
    • Kann der Gedanke, durch Christus mit der wahren Fülle beschenkt zu sein – auch wenn das im Letzten eine Verheißung für die Zukunft ist –, nicht auch entlasten?: Ich muss nicht alles haben und aus diesem begrenzten irdischen Leben herausquetschen!
    • Kann ich, können wir so nicht zufriedener leben?
    • Ist nicht auch das schon ein Stück „Leben in Fülle“?
Lied

GL 384, Strophen 1 bis 3: „Hoch sei gepriesen unser Gott“

Steffi und Tom Vetter begleiten aus St. Hedwig

Fürbitte und Segen

Fürbitten

Zu Christus, unserem Guten Hirten, rufen wir voll Vertrauen:

  • Wir beten für die Menschen, die sich in allen Lebenssituationen ganz mit Dir, ihrem Herrn und Hirten, verbunden wissen; für alle, die als Türöffner fungieren und Gott und den Menschen den Weg bereiten.
    Christus, höre uns. – Christus, erhöre uns.
  • Wir beten für die Menschen, die sich von dir, dem Hirten und Bischof aller Gläubigen, abgewandt haben.
    Christus, höre uns. – Christus, erhöre uns.
  • Wir beten für die Menschen, die sich fragen, wie es weitergehen soll – persönlich, familiär, wirtschaftlich, politisch, gesellschaftlich, finanziell.
    Christus, höre uns. – Christus, erhöre uns.
  • Wir beten für die Kinder und Jugendlichen, die ihre Taufe, Erstkommunion und Firmung nun vorerst nicht feiern dürfen.
    Christus, höre uns. – Christus, erhöre uns.
  • Wir beten für alle schwer Erkrankten, Sterbenden und Verstorbenen.
    Christus, höre uns. – Christus, erhöre uns.

Autor: Kaplan Andreas Stahl

Hier ist Platz für persönliche Anliegen.

Gebet des Herrn

Lasst uns beten, wie der Herr selbst uns zu beten gelehrt hat … [Vater unser]

Segen

Der allmächtige Gott hat uns durch die Auferstehung seines Sohnes aus Sünde und Tod befreit;
er segne uns und schenke uns seine Freude.
Und Christus, mit dem wir auferstanden sind durch den Glauben,
bewahre in uns die Gabe der Erlösung.
Gott hat uns in der Taufe angenommen als Kinder seiner Gnade;
er schenke uns das verheißene Erbe.
Das gewähre uns der dreieinige Gott: Der Vater + und der Sohn und der Heilige Geist.