Vorbemerkung

Nach aktuellem Kenntnisstand werden öffentliche Gottesdienste frühestens nach dem 4. Mai 2020 wieder möglich sein. Bis dahin soll es weiterhin für jeden Sonntag einen Vorschlag für eine häusliche Liturgie geben.

Die Impulse nach den Lesungen sind dazu gedacht, das Gespräch zu zweit, zu dritt, in der Familie, auch das Zwiegespräch mit sich selber und mit Gott anzuregen. Vielleicht sind Ihnen die gebotenen Impulse zu viel für Ihren Gottesdienst zuhause; dann greifen Sie zwei, drei, vielleicht vier Impulse heraus. Anderes kann Sie die Woche über begleiten.

Die Osterkerzen der Pfarreien Rödental und Neustadt werden wir beim ersten öffentlichen Gottesdienst entzünden. Wir haben sie bewusst nicht in einer geschlossenen Osternacht entzündet, weil es eben die Kerzen der Pfarreien sind.

Vorbereitung

Schaffen Sie eine ruhig Atmosphäre. Legen Sie das Gotteslob bereit, ggf. eine Bibel, wenn möglich den eigenen „Schott“.

Stelle Sie eine Kerze – sinnvollerweise jene, die Sie am Ostersonntag selbst gesegnet und entzündet haben – in die Mitte eines Tisches, setzten Sie sich um den Tisch herum und zünden Sie die Kerze an.

Eröffnung

Im Namen des + Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Dritter Sonntag der Osterzeit: Immer noch warten wir darauf, dass öffentliche Gottesdienste wieder möglich sind. Und wir stellen uns – zumindest im Pastoralteam und in manchen Kreisen der Pfarreien – die Frage, unter welchen Bedingungen öffentliche Gottesdienste bald wieder möglich sein könnten.

Das führt auch zur Thematik, was einen christlichen Gottesdienst (katholischer Prägung) eigentlich auszeichnen muss, damit öffentliche Gottesdienste überhaupt ein Gewinn sein können:

  • Wir feiern Gemeinschaft mit Christus und untereinander – aber wir werden wohl mit nicht zu kleinem Sicherheitsabstand sitzen und stehen müssen.
  • Der Gottesdienst lebt von der Interaktion, zu der auch das gemeinsame Beten und Singen gehört – aber wie soll das mit dem wahrscheinlich geforderten Mundschutz ‚funktionieren‘?
  • Wir sehnen uns nach der Eucharistie – aber vielleicht ist eine Kommunionausteilung gar nicht möglich: was wäre zu einem Live-Gottesdienst in Internet und Fernsehen dann wirklich anders?
  • Vielleicht, darüber wird schon diskutiert auf höherer Ebene, gibt es eine Kommunionausteilung mit ‚Zange‘ – aber ist das der Eucharistie angemessen?
  • Ein anderes Modell ist die Kommunionausteilung mit (Einweg-)Handschuhen (wie etwa in Sachsen schon praktiziert) – das würde die Eucharistie fast wie eine verabreichte Medizin erscheinen lassen; angesichts der Gedanken vom Gründonnerstag gar nicht mal so verkehrt …
  • Es bieten sich an, gerade wo Kirchen eher klein sind wie in Rödental unsere St.-Hedwig-Kirche, Gottesdienste im Freien, z. B. hinter der Kirche, zu feiern – aber was machen wir, wenn es regnet?; bzw.: was ist uns unsere Zusammenkunft wert, wenn sie vom Wetter abhängig ist?

Das sind Fragen, die uns umtreiben, und die es wert sind, darüber einmal näher nachzudenken.

Richten wir uns aus auf den, der für uns gestorben und auferstanden ist, um uns zu allen Zeiten und an allen Orten nahe zu sein, und durch den wir verbunden sind, auch wenn wir jetzt nicht zum Gottesdienst in der Kirche zusammenkommen können.

Zu ihm, dem Auferstandenen, rufen wir:

  • Herr Jesus Christus, du bist für uns gestorben und auferstanden.
    Herr, erbarme dich. – Herr, erbarme dich.
  • Du bist der Urheber unseres Glaubens, der Grund unserer Hoffnung, die Quelle unserer Liebe.
    Christus, erbarme dich. – Christus, erbarme dich.
  • Du tränkst uns mit dem Geist des Lebens, der uns stärkt und belebt.
    Herr, erbarme dich. – Herr, erbarme dich.

Der Herr erbarme sich unser, er schenke uns Anteil an seinem Sieg über Sünde und Tod und führe uns zum ewigen Leben. Amen.

Lied

GL 172: „Gott in der Höh'“

Steffi und Tom Vetter begleiten aus St. Hedwig
Gebet

Lasset uns beten!

Allmächtiger Gott,
lass die österliche Freude in uns fortdauern,
denn du hast deiner Kirche
neue Lebenskraft geschenkt
und die Würde unserer Gotteskindschaft
in neuem Glanz erstrahlen lassen.
Gib, dass wir den Tag der Auferstehung
voll Zuversicht erwarten
als einen Tag des Jubels und des Dankes.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn,
unseren Herrn und Gott,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
Amen.

Begegnung mit dem Wort des lebendigen Gottes

Sie können die Schriftworte des Tages aus der Bibel oder dem eigenen Schott vorlesen. Sie können aber auch auf den „Schott“ online zurückgreifen. Dort finden Sie alle Texte des Tages.

Bitte beachten Sie, dass für das Evangelium, für das im Schott zwei Möglichkeiten angegeben sind, die zweite Variante gewählt wurde: Joh 21,1-14 [die Emmaus-Erzählung wird ja schon am Ostermontag gelesen].

Lesung aus der Apostelgeschichte: Apg 2,14.22b-33
Impulse
  • Der gelesene/gehörte Abschnitt aus der Pfingstpredigt des Petrus ordnet Tod und Auferstehung Jesu in den göttlichen Heilsplan ein: Jesus wurde „nach Gottes beschlossenem Willen und Vorauswissen hingegeben“; dann auch: „es war unmöglich, dass er vom Tod festgehalten wurde“ (mit Hinweis auf die Psalmen).
    • Da taucht der Sache nach wieder das ‚muss‘ aus dem Gespräch Jesu mit den Emmausjüngern auf: „musste nicht der Messias all das erleiden …?“
    • Gottes Pläne sind für uns manchmal nicht leicht verständlich, ja geradezu unverständlich. Die Geschichte des Volkes Israel, wie sie die Bibel erzählt, und die Erlebnisse rund um Jesus von Nazareth sind voll von unerwarteten Wendungen (zum Heil!) – im Nachhinein hat dann manches einen Sinn bekommen, was zunächst unsinnig erschien.
    • Ist es manchmal nicht auch so in meinem/unseren Leben? Gibt nicht auch erst im Rückblick manches einen Sinn?
    • Das heißt aber nicht, dass man aus allem Erlebten einen Sinn herauspressen darf! Manches ist und bleibt sinnlos.
  • „Ich darf freimütig zu euch über den Patriarchen David reden …“
    • Freimütig: Tatsachen ins Auge sehen, nichts beschönigen, aber auch nichts schlecht machen.
    • Freimütig: Der Glaube steht nicht gegen die Wirklichkeit, sondern will helfen, mit der Wirklichkeit umzugehen und öffnet neue Perspektiven, die diese begrenzte Welt übersteigen.
    • Freimütig: ein ‚aufgeklärter Glaube‘, der sich nicht in blinde Frömmigkeit und allzu oft innerliche leere Frömmlerei ergießt, sondern gerade durch Reflexion des eigenen Glaubens und Lebens – auf dem Hintergrund der Glaubenstradition – reift und von innen her das eigene Leben prägt.
Lied

GL 864, Strophen 1 bis 4: „Auf dein Wort hin, Herr, will ich es wagen“

Steffi und Tom Vetter begleiten aus St. Hedwig
Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Petrus: 1 Petr 1,17-21
Impulse
  • Gott als Vater anrufen
    • Das ist – anders als oftmals behauptet – keine „Erfindung“ Jesu und des Christentums; dafür gibt es Vorbilder in der Bibel und im Judentum zur Zeit Jesu.
    • Dennoch scheint es sehr typisch für Jesus gewesen zu sein, Gott als Vater anzusprechen und ihn so zu bezeichnen – und von ihm haben es wir Christen „geerbt“: in der Taufe hat uns Gott als seine Kinder angenommen!
    • Kind Gottes sein – was bedeutet das für mich/uns?
    • Geht es dabei nicht auch um lebendige Beziehung, um eine Dynamik, auch mit Ferne und Nähe, mit Fremdwerden und Neufinden?
    • Welche Gebetsanrede verwende ich/verwenden wir meist? Warum?
  • Gottesfurcht!
    • Ein Wort, das heute nicht mehr häufig über die Lippen kommt, das für viele auch einen negativen Touch hat.
    • Dennoch begegnet „Gottesfurcht“ in der biblischen und sonstigen Glaubenstradition recht häufig, weil sich damit etwas sehr Wichtiges verbindet!
    • Mit den Firmlingen – die Gottesfurcht gehört ja zu den 7 Gaben des Geistes – haben wir Gottesfurcht einmal so „definiert“:
      • akzeptieren, dass der Menschen nicht so groß wie Gott ist;
      • das Wirken Gottes in Christus zum Vorbild nehmen, der nicht gekommen ist, um sich dienen zu lassen, sondern um selber zu dienen;
      • Ehrfurcht vor Gott; die Größe Gottes anerkennen; Verantwortung vor Gott und den Menschen.
    • Kann Gottesfurcht nicht einfach auch die liebende und mein ganzes Leben umfassende Anerkenntnis dessen sein, der uns wie ein guter Vater liebt?
  • (Von der Sünde) losgekauft „mit dem kostbaren Blut Christi“.
    • Diese Formulierung unterstreicht die unüberbietbare Größe der Liebe Gottes in Tod und Auferstehung Jesu!
    • Muss dann nicht auch unsere Beziehung zu Gott für uns etwas ‚kostbares‘, ‚heiliges‘ sein?
    • Gilt das nicht auch in besonderer Weise für die Eucharistie, in der wir an diesem „kostbaren Blut“ (zumindest geistig) teilhaben?
      Und auch hier erkennen wir wieder, dass zur Eucharistie eigentlich auch das Trinken aus dem Kelch gehören würde …: wir leben davon, dass jemand sein Blut für uns vergossen hat!
  • „Durch ihn …“ [= durch Christus]
    • Immer wieder begegnet im Neuen Testament das „durch Christus“, auch das „in Christus“: Gott handelt durch Christus – durch sein Wirken, durch seinen Tod und seine Auferstehung – an uns Menschen zu unserem Heil; „Gott war es, der in Christus die Welt mit sich versöhnt hat“, schreibt Paulus in seinem Zweiten Brief an die Gemeinde in Korinth (2 Kor 5,19).
    • Dem entsprechend – quasi vom anderen Ende der Kommunikation, vom Menschen her – hat das „durch Christus“ als feste „Formel“ Eingang in unsere Gebete gefunden: „Darum bitten wir durch Jesus Christus ….“.
    • Wenn wir mit unseren Mitmenschen kommunizieren, die uns nicht gerade gegenüber stehen, dann geschieht das über die Telefonleitung, über das Mobilfunknetz oder auf verschiedene Weise über das Internet: die gleiche „Funktion“ hat im Glauben Christus: Christus ist die Verbindung(sleitung) zwischen Gott und den Menschen.
Lied

GL 362, Strophen 1 bis 2: „Jesus Christ, you are my life“

Steffi und Tom Vetter begleiten aus St. Hedwig
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes: Joh 21,1-14
Impulse
  • „Offenbarte sich Jesus noch einmal.“
    • Am letzten Sonntag hörten wir den ersten Schluss des Johannesevangeliums, das konnte man aus den abschließenden Formulierungen eindeutig heraushören;
      das 21. Kapitel ist ein „Nachtragskapitel“, das offenbar erst einige Zeit später das Evangelium ein zweites Mal abgeschlossen hat.
    • Der Grund für dieses Kapitel ist ein „kirchenhistorischer“:
      • Die Gemeinde des Johannesevangeliums hatte offenbar recht lange – nicht zuletzt wohl aufgrund der geographischen Lage – zu anderen christlichen Gemeinden wenig Kontakt.
      • Das bedingte eine eigene Traditionsweiterentwicklung, die sich auf den nur im Johannesevangelium begegnenden „Lieblingsjünger“ Jesu stützt.
      • Dann aber gab es doch die „Wiedervereinigung“ mit der Großkirche, für die Petrus stand. Deshalb hat Petrus im 21. Kapitel auch die uns sonst vertraute Sonderrolle, die er im restlichen Johannesevangelium nicht oder nur bedingt hat!
    • Christliche Tradition, gerade auch jene, die wir in der Heiligen Schrift finden, hat sich entwickelt, ist nicht einfach als fertiger „Glaubensschatz“ vom Himmel gefallen.
    • Ein Blick in das Neue Testament zeigt sehr deutlich, dass es schon am Anfang nicht das Christentum gab, sondern mehrere „Christentümer“ mit teils unterschiedlichen Akzentsetzungen.
    • Das ist ganz analog dazu, dass es heute mehrere Konfessionen gibt.
    • Natürlich gibt es Grenzen, gibt es Dinge und Aussagen, die nicht mehr als „christlich“ bezeichnet werden können; dennoch gab und gibt es von Anfang an eine gewisse Vielfalt.
      • Wie komme ich/kommen wir mit dem Gedanken einer legitimen Vielfalt zurecht?
    • Auch unser eigener, persönlicher Glaube hat sich entwickelt und entwickelt sich – hoffentlich – von einem Kinderglauben mit verschiedenen Stadien hin zu einem reflektierteren Glauben eines Erwachsenen – der aber auch einsehen muss, dass manches, vor allem Gott selbst, ein großes Geheimnis ist und bleibt.
      • Was sind für mich/uns ‚Essentials‘, die wesenhaft zum christlichen Glauben dazugehören?
      • Gott – Jesus Christus, sein Tod und seine Auferstehung – der Heilige Geist – die Gemeinschaft („Kirche“) – die Grundsakramente Taufe und Eucharistie – die Auferstehung der Toten – Nächstenliebe – Feindesliebe – …
    • „Einheit in der Vielfalt – Vielfalt in der Einheit“ ist eine oft begegnende Wendung im Blick auf Ökumene und innerkonfessionelle Vielfalt.
      • Was kann sie für mich/für uns bedeuten – nicht nur im religiösen Sinn, sondern auch in der Gesellschaft, in Europa, in der Welt?
  • Reicher Fischfang – erst auf Jesu Auftrag und seine Gegenwart hin.
    • Kirche ist auf den Auftrag Jesu und sein „Dasein“ angewiesen – ohne ihn läuft nichts.
    • Das nötigt uns zur Nachfrage, was Jesu Sendung und Auftrag für seine Jünger ist; es nötig uns, uns immer wieder an ihn zurückzubinden.
    • Ist vielleicht manches, was wir als Kirche tun, ohne Segen, weil es an unserem Auftrag vorbei geht?
    • Wo investieren wir unsere Energie? – wo müssten wir mehr Energie investieren, weil es eher dem Auftrag Jesu entsprechen würde?
    • Das Bild vom Menschenfischer ist – unausgesprochen – präsent; es sei an die Ausführungen dazu am Karsamstag erinnert!
    • In einem erweiterten Sinne: Kirche als Werkzeug Gottes, um dem Menschen ‚in den Stürmen der Zeit‘ in einem ganz tiefen Sinn Heil und Heilung zukommen zu lassen!
    • Wo sehe ich mich, sehen wir uns in diesem Auftrag? Wie kann ich mich, können wir uns da einbringen?
  • „Petrus … zog das Netz an land.“
    • Auf den ersten Blick misst man dieser Formulierung vielleicht keine Bedeutung zu.
    • Aber im Gesamt der Erzählung muss doch auffallen:
      • „Sie konnten das Netz nicht wieder einholen, so voller Fische war es.“ (V 6)
      • „Die anderen Jünger … zogen das Netz mit den Fischen hinter sich her.“ (V 8) – da braucht es also die sonst anwesenden Jünger (6 an der Zahl), obwohl im Wasser die Fische sicher leichter sind als dann im niedrigeren Standgewässer.
      • Und dann ist es Petrus allein, der das Netz mit den 153 großen Fischen an Land zieht. (V 11)
    • Hier wird die Sonderrolle des Petrus deutlich, von der oben schon die Rede war. Er wird es dann auch sein – in den Versen nach dem heutigen Evangelium –, der von Jesus als Hirt seiner Lämmer und Schafe eingesetzt wird.
    • Petrus – der schon längst gestorben war, als diese Verse entstehen! – begegnet als Zentralfigur der Einheit des Christentums. Er war es offenbar gewesen, von dem die Sammlung der Jünger nach Ostern ausgegangen ist (so legen es viele Ostertraditionen nahe, auch 1 Kor 15,3-5). Das begründet seine besondere Rolle, die er aber nicht sich selber genommen hat, sondern die ihm vom Auferstandenen zugewiesen wurde mittels der Erscheinungen.
    • Auch heute braucht es den „Einheitsdienst“ in der Kirche, in den Gemeinden wie auf übergemeindlicher Ebene (im Sinne der die Verschiedenheit einschließenden Einheit, s. o.).
    • Die kirchliche Struktur steht letztlich im Dienst dieser übergreifenden Einheit; deswegen werden Papst, Bischöfe, und weitere Ämter im Hochgebet des Gottesdienstes genannt.
    • Manche stellen sich mit dem Amt, das sie haben, selber in den Mittelpunkt; Petrus dagegen verweist schon durch seine ganze „Geschichte mit Jesus“ – seine Verleugnung, dann seine Ostererfahrung – auf Jesus, der ihm zu dem gemacht hat, der er ist.
      Vgl. auch 1 Kor 15,9-10, wo Paulus schreibt: „Ich bin nicht wert, Apostel genannt zu werden … Aber durch die Gnade Gottes bin ich, was ich bin.“ – Das ist nicht als „fromme Floskel“, nicht als „Amtsanmaßung durch die Hintertür“, nicht als „Missbrauch Gottes“ zu verstehen, sondern ist tiefste Überzeugung dieses großen Apostels, die sein ganzes Leben und Wirken nach seiner Berufung geprägt hat.
    • Wie sehe ich mich selber im Hinblick auf meine Funktionen und Aufgaben? Ist mir bewusst, dass es immer um einen Dienst geht? – und nicht um ‚Macht‘, ‚Ehre‘, ‚Anerkennung‘, ‚Größe‘? Dass das nicht nur für Haupt-, sondern auch für Ehrenamtliche gilt?
    • Wer sind bei uns in der Pfarrgemeinde wichtige und zentrale Personen? – wie wirkt sich ihr Wirken aus?
  • „Kommt her und esst.“
    • Jesus tritt als Gastgeber auf.
    • Jesus nimmt Brot und Fisch und teilt aus – dadurch werden hier Brot und Fisch zu mehr als Nahrung für den Körper; wunderbar, wie der Evangelist das zwischen den Zeilen mitschwingen lässt, ohne darauf herumzureiten.
    • Das gemeinsame Mahl stiftet Gemeinschaft mit dem Auferstandenen, lässt uns teilhaben an seinem Leben: „Kommt her und esst.“
Lied

GL 844, Strophen 1 bis 4: „Beginne du all mein Tage“

Steffi und Tom Vetter begleiten aus St. Hedwig

Fürbitte und Segen

Fürbitten

Zu Gott, unserem guten Vater, rufen wir voll Vertrauen:

  • Für unseren Papst Franziskus, für die Bischöfe, Priester und Diakone, für Pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, für alle Ehrenamtlichen in der Kirche:
    Um die Kraft zum Dienen in der Nachfolge Jesu.
    Gott, unser Vater: Wir bitten dich, erhöre uns.
  • Für alle Glieder der Kirche:
    Um lebendigen Glauben, unerschütterliche Hoffnung und unbeirrbare Liebe.
    Gott, unser Vater: Wir bitten dich, erhöre uns.
  • Für alle, denen Gott zur Frage geworden ist, die sich schwer tun mit Glaube und Religion; für jene, die in Dunkelheit gefangen sind:
    Um deine begleitende, aufrichtende und Augen öffnende Nähe.
    Gott, unser Vater: Wir bitten dich, erhöre uns.
  • Für die Verantwortlichen in Religion, Politik, Medizin und Wirtschaft weltweit:
    Um Führung durch deinen Geist, dass sie zum Wohl der Menschen agieren.
    Gott, unser Vater: Wir bitten dich, erhöre uns.
  • Für die Verstorbenen, für die Trauernden:
    Um Leben in deiner Fülle, um Trost durch gute Begegnungen.

Hier ist Platz für persönliche Anliegen.

Gebet des Herrn

Lasst uns beten, wie der Herr selbst uns zu beten gelehrt hat … [Vater unser]

Segen

Der allmächtige Gott hat uns durch die Auferstehung seines Sohnes aus Sünde und Tod befreit;
er segne uns und schenke uns seine Freude.
Und Christus, mit dem wir auferstanden sind durch den Glauben,
bewahre in uns die Gabe der Erlösung.
Gott hat uns in der Taufe angenommen als Kinder seiner Gnade;
er schenke uns das verheißene Erbe.
Das gewähre uns der dreieinige Gott: Der Vater + und der Sohn und der Heilige Geist.